Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Schonstett e.V. am 31.3.14

Feuerwehr Schonstett: Jahreshauptversammlung am 31.3.14

Ein überaus ereignisreiches Jahr 2013 liegt hinter uns, so der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Rudi Angerer in seiner Begrüßung der zahlreichen Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung. Der Verein hat sich dabei aktiv oder mit Fahnenabordnung bei Feuerwehrfesten in Albertaich, Tittlmoos, Leonhardspfunzen, am Ferienprogramm und beim Christkindlmarkt beteiligt.

 

Erstmals wurde in der Schule und im Kindergarten eine Brandschutzerziehung durchgeführt. Im Aufbau ist derzeit der Internetauftritt unter der Gemeindeseite. Gut angekommen ist auch der angebotene Erst-Hilfe-Kurs. Investiert hat der Verein in eine neue große Kaffemaschine, neue Biertischgarnituren. Auch die Vereinsfahne und die Fahnenbänder wurden restauriert.

 

Durch Spenden aller Ortsvereine konnte ein Defibrillator angeschafft werden. Er ist in der Raiffeisenbank angebracht und steht damit allen Schonstettern zur Verfügung. Da die Spenden dafür so reichlich flossen konnte auch gleich die Wartung für die nächsten vier Jahre im Voraus bezahlt werden. Weiter verfügt man nun über eine Wärmebildkamera und eine mobile Tauchpumpe. Damit sei auch klar, so Kassenwart Johann Obermaier, dass die Einnahmen die Ausgaben nicht ausgleichen konnten. Trotzdem verfüge der Verein noch über ausreichende Rücklagen.

 

Reichlich zu tun hatten die Aktiven der freiwilligen Feuerwehr so Kommandant Albert Fortner. Allein beim Hochwasser in Prien wurden 25 Einsätze abgearbeitet. Dafür waren 25 Mann insgesamt 340 Stunden beschäftigt. Verkehrsunfälle, Brände, Beseitigung von Ölspuren und umgestürzten Bäume erforderten weitere 21 Einsätze. 17 Übungen und drei Atemschutzübungen wurden abgehalten sowie Lehrgänge besucht. Kreisbrandinspektor Georg Wimmer lobte die Einsatzbereitschaft der Aktiven. Wichtig sei es auch durch Aus- und Fortbildung immer aktuell zu bleiben. Die Herausforderungen werden nicht weniger. Anschließend ehrte er Johann Obermaier und Timo Winkler für 40 Jahre aktiven Dienst. Auch für alle Fluthelfer gab es als Dank eine Urkunde und eine Anstecknadel. Bürgermeister Josef Fink dankte den Aktiven für ihre Arbeit für die Allgemeinheit. Wichtig sei dabei, dass alle von ihren Einsätzen gesund und wohlbehalten wieder heimkehren.

 

Abschließend informierte Rudi Angerer über die Rauchmelderpflicht, die es für Neubauten bereits gäbe, Altbestände müssten bis 2016 oder 2017 ebenfalls nachrüsten. Der Einbau muss in allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie im Flur erfolgen. Vorgesehen sind auch Schulungen für den Defibrillator und ein Erste-Hilfe-Kurs. Weiter erklärte man sich bereit, für die Landjugend das Petersfeuer auszurichten. Text/Foto: Martin Voggenauer

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